Vor kurzem stand bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Helmbrechts die laut dem Bayerischen Feuerwehrgesetz eine Besichtigung von Führungsdienstgraden auf Landkreisebene, der Kommandaten, Vertretern der Stadt sowie den Gerätewarten statt. Derzeit leisten 91 Kameradinnen und Kameraden, darunter zehn Jugendliche, aktiven Dienst. Kreisbrandrat Hoffmann bemängelte dass es werktags vermehrt zu Engpässen kommt, da viele auswärts arbeiten oder nicht von der Arbeit freigestellt werden können. Dies sei aber ein Trend der überall zu beobachten sei.

Die persönliche Schutzausrüstung, zu der unter anderem Schutzanzug, Helm, Stiefel und Handschuhe gehören, ist einwandfrei und auf dem aktuellsten Stand. Auch der Dienstbetrieb wird ohne gravierende Mängel durchgeführt: So werden Dienstpläne regelmäßig erstellt und der Gemeinde vorgelegt, Einsatzpläne werden laufend überprüft und ein „Federführender Kommandant“ sowie ein Jugendwart sind vorhanden.

Die 91 Feuerwehrdienstleistenden nehmen auch regelmäßig an Lehrgängen auf Landkreisebene und in den drei staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg teil. Einzig die Anzahl der Atemschutzgeräteträger sei alarmierend: So stehen der Feuerwehr aktuell nur 20 Aktive zur Verfügung. Daran sollte dringend gearbeitet werden, so der Tenor des Kreisbrandrates.

Der Fahrzeugbestand ist mit acht Fahrzeugen und fünf Anhängern ausreichend, allerdings könnten mehr Bewegungsfahrten durchgeführt werden. Die Feuerwehr verfügt derzeit über 20 Atemschutzgeräte und besitzt zudem ausreichend Schlauchmaterial. Sämtliche Gerätschaften befinden sich in einem einwandfreien Zustand, die Prüfungen hierzu finden regelmäßig durch ehrenamtliche Gerätewarte statt.

Das Feuerwehrgerätehaus, welches 1994 errichtet worden ist, befindet sich insgesamt in einem guten Zustand. Kleinere Mängel wie Wassereintritt bei Tauwetter oder undichte Dachrinnen sollen schnellstens behoben werden, damit die Unfallgefahr minimiert werden kann. Der Kreisbrandrat fordert zudem dringend die Installation einer Brandmeldeanlage, sowie die Beleuchtung an den Containern im Übungshof. Weiterhin empfiehlt er der Stadt die Einstellung eines hauptamtlichen Gerätewartes, aufgrund der immer mehr werdenden, prüfpflichtigen Geräte. Neben der Besichtigung fand auch die Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ statt, an der drei Gruppen mit Erfolg teilgenommen haben.

Zweiter Bürgermeister Robert Geigenmüller bedankte sich im Anschluss bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Dienste der Stadt Helmbrechts und gratulierte den Teilnehmern der Leistungsprüfung. Außerdem bemüht er sich darum dass die vom Kreisbrandrat angezeigten Mängel seitens der Stadt schnellstmöglich behoben werden.


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