150 Jahre Feuerwehr Helmbrechts - INFOS -

 

Im abgelaufenen Jahr gab es bei uns einige spektakuläre Einsätze, einige Beschaffungen, aber auch viele Veranstaltungen anlässlich unseres 150-jährigen Jubiläums. Und Kommandant Markus Richter möchte noch ein paar Dankesworte loswerden...

von Thomas Fickenscher

Januar

Das Jahr begann gleich mit einem Geschenk von Bürgermeister Stefan Pöhlmann: Die Stadt Helmbrechts beschaffte für 80 Kameraden Schutzausrüstung im Wert von 110.000 Euro. Im Gesamtpaket enthalten waren Schutzjacke mit integriertem Sicherheitsgurt, Bundhose, Sicherheitsschutzstiefel, Helm mit Lampe und integriertem Visier. Noch während der Übergabe und der Einweisung durch die Gerätewarte ertönten unsere Funkmeldeempfänger. In der Nähe von Presseck im benachbarten Landkreis Kulmbach ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Die örtliche Feuerwehr konnte die Person rasch befreien und wir die Alarmfahrt abbrechen.

 

 

Nur wenige Tage später konnte nach langer Wartezeit endlich die neue Internetseite ans Netz gehen. Sie wurde in monatelanger Kleinstarbeit von Thomas Fickenscher vom Team Öffentlichkeitsarbeit erstellt. Die Internetseite wird jährlich von über 50.000 Interessierten besucht und beweist damit wieviel sie zur Öffentlichkeitsarbeit beiträgt.
 

 

 

 

 

Nach einigen Unwettereinsätzen Mitte des Monats folgte dann am 31. Januar der erste größere Einsatz für uns: Im Ortsteil Enchenreuth geriet eine Scheune in Flammen und griff kurz darauf auf das Wohnhaus über. Die Scheune ist dabei komplett ausgebrannt, das Wohnhaus wurde insbesondere im Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen.

 

 

 

Februar

Eher ruhig verlief der Monat Februar aus einsatztechnischer Sicht: Einzig nennenswerter Einsatz war eine Rauchentwicklung im Keller eines Industriebetriebes im Fliegerweg. Grund hierfür war eine überhitzte Pumpe die nur noch abgekühlt werden musste.

 

 

 

 

 

 

Am 14. Februar fand der inzwischen schon traditionelle Fasching statt. Dieser wird von unserer Jugendgruppe veranstaltet. Kameradschafts- und Unterrichtsraum waren dabei bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben Vereinsmitgliedern durften wir auch benachbarte Feuerwehren begrüßen.

 

 

 

 

 

März

Bei der Jahreshauptversammlung am 7. März gab es auch wieder einige Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen: Unter anderem für 40 Jahre Dienstzeit wurde Thomas Haller ausgezeichnet, das zivile Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber erhielten Jürgen Brendel und Hans-Peter Hermann. Zum Hauptlöschmeister wurde Thomas Burger befördert.

 

 

 

 

 

Am 10. März hatte das lange Warten ein Ende: Eine Abordnung unserer Feuerwehr ist von der Firma Rosenbauer in Österreich zurückgekehrt und hat unser neues Löschgruppenfahrzeug LF 20 KatS überführt. Wenige Zeit später ist das Fahrzeug von der Firma Rosenbauer zum Fahrzeug des Monats gekürt worden.

 

 

 

 

 

 

Ein übersehenes Stoppschild führte am 17. März zu einem spektakulären Unfall mit zwei Verletzten und etwa 11.000 Euro Sachschaden. Ein Autofahrer aus Naila übersah beim Überqueren der Ottengrüner Straße das für ihn geltende Stoppschild in der Moltkestraße. Ohne anzuhalten fuhr der Mann mit seinem Dacia in die Kreuzung ein und stieß mit dem Renault eines Mannes aus Helmbrechts zusammen, der auf der Vorfahrtstraße unterwegs war. Der Dacia des Unfallverursachers überschlug sich daraufhin und blieb auf dem Dach liegen. Zur Absicherung der Unfallstelle und zur Reinigung der Fahrbahn waren wir im Einsatz.

 

 

 

 

Am 22. März waren wir bei der Typisierung der DKMS für den an Leukämie erkrankten Leonard beteiligt. Einige Kameraden haben die Verkehrsabsicherung für die 4.000 freiwilligen Spender übernommen und den Shuttleservice vom entfernten Parkplätzen übernommen. Zudem ließ sich ein Großteil der Mannschaft ebenfalls typisieren.

 

 

 

 

 

Der nächste größere Einsatz stand für uns am 27. März auf dem Programm: Im Keller eines Wohnhauses in der Friesenstraße brach bei Schweißarbeiten Feuer aus. Durch schnelles Handeln der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Veranstaltung im Rahmen unseres Jubiläumsjahres fand am 28. März im Bürgersaal statt. Zahlreiche Ehrengäste wie Landrat Dr. Oliver Bär, Vertreter vieler Feuerwehren aus dem Landkreis Hof und den umliegenden Landkreisen folgten der Einladung zum Ehrenabend. Kreisbrandrat Reiner Hoffmann, der auch unsere Chronik führt, führte mit einer Powerpoint-Präsentation durch die Geschichte unserer Feuerwehr. Pünktlich hierzu ist auch die druckfrische Festschrift mit über 60 Seiten erschienen. Fritz Strößner und Stefan Fickenscher waren unzählige Stunden mit dem Layout und den Texten beschäftigt. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Sponsoren die den Druck in höchster Qualität ermöglichen konnten!

 

April

Sprichwörtlich hoch hinaus ging es für zwei Kameraden am 18. April. Dominik Böhm und Martin Schuberth nahmen an einem internationalen Feuerwehr-Wettkampf in Berlin teil. Der Firefighter Stairrun wird jährlich im Park Inn Hotel am Alexanderplatz abgehalten und ist eine echte Herausforderung eines jeden Feuerwehrmannes. Sie mussten mit kompletter Schutzausrüstung und angeschlossenem Atemschutzgerät vom Alexanderplatz aus durch das Treppenhaus im Hotel auf die Aussichtsplattform kommen - und diese ist in 110m Höhe. 39 Stockwerke und 770 Treppenstufen mussten sie dabei überwinden. Insgesamt hatte jeder von ihnen rund 25kg Ausrüstung bei sich. Sie meisterten diese schwere Hürde in nur 9 Minuten und 29 Sekunden und erreichten einen 109. Platz bei 342 teilnehmenden Teams.

Schon im Vorfeld war das mediale Interesse hier groß. Zu einer Trainingseinheit in einem Hofer Hochhaus wurden sie mit der Kamera begleitet. Wenige Tage später sendete das Bayerische Fernsehen in seiner täglichen Sendung „Abendschau“ einen Beitrag darüber. Auch die Frankenpost berichtete im Vorfeld und nach dem Wettkampf ausführlich davon.

 

Am 25. April absolvierten zwei Gruppen die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ mit Bravour. Zur selben Zeit fand eine Übung im Nailaer Schulzentrum statt.

 

 

 

 

 

Mai

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person kam es am 9. Mai auf der Verbindungsstraße von Helmbrechts in Richtung Ahornberg. Auf Höhe des Ortsteiles Steinmühle kam ein 19-jähriger nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach knapp 100 Metern Fahrt auf der schrägen Böschung überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb schließlich total beschädigt auf der Seite liegen. Der 19-jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste aus seinem Pkw herausgeschnitten werden.

 

 

 

 

 

 

An Pfingsten hielt unsere Jugendgruppe zusammen mit den Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet und den Jugendgruppen aus Hohenberg und Marktleugast den 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag ab. Die Jugendlichen übernachteten in ihren Feuerwachen und bestritten gemeinsam die verschiedensten Einsätze. Diese reichten von einfachen technischen Hilfeleistungen bis zu Bränden, die es zu löschen galt. Hier ließen sich die Jugendbetreuer der Wehren immer wieder etwas Neues einfallen, um den Umgang mit dem zur Verfügung stehendem technischen Gerät zu üben, damit diese, wenn die Jugendlichen mit Vollendung des 18. Lebensjahres in den Erwachsenendienst wechseln, richtig eingesetzt werden können. Sie stellten jedes Jahr aufs Neue fest, dass es nicht einfach ist, aus dem Schlaf gerissen zu werden um dann die gestellten Aufgaben zu bewältigen.

 

Juni

Der Juni begann an Fronleichnam gleich mit einem Großalarm: Auf dem Gelände des Segelflugzentrums Ottengrüner Heide verunglückte beim Startvorgang ein Segelflugzeug. Die Integrierte Leitstelle Hochfranken in Hof alarmierte gemäß dem Einsatzstichwort „Unfall Kleinflugzeug“, bei dem automatisch viele Rüst- und Rettungssätze alarmiert werden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte aber Entwarnung gegeben werden, da der Pilot bereits aus seinem Wrack befreit werden konnte. Dennoch galt es bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung des Piloten zu übernehmen. Deutschlandweit wurde darüber in den Medien berichtet. So auch in der Sendung „Brisant“ im Ersten. 

Nur zwei Tage später stand das nächste Highlight auf dem Kalender der Jubiläumsveranstaltungen: Das traditionelle Hallenfest wird jährlich von fast 2.000 Menschen besucht. Normal wird es nur an einem Tag abgehalten, zum Jubiläum wurde noch ein Tag angehängt. Am Samstag sorgten „Die Steinachtaler“ für Partystimmung und am Sonntag zum Frühschoppen unterhielt „Waldschrat minimal“ die feiernde Meute.

 

 

 

 

Juli

 

Am 13. Juli implodierte im Ortsteil Ort ein Badezimmerofen. Eine Bewohnerin hatte den Ölofen in dem Einfamilienhaus angeschürt. Nach einer halben Stunde kam es zu einer Verpuffung. Zu einem Brand ist es glücklicherweise nicht gekommen, dafür zu einer starken Rauchentwicklung.

 

 

 

 

Der nächste schwere Verkehrsunfall ereignete sich am 22. Juli in der Münchberger Straße, als eine Frau mit ihrem Fahrzeug gegen einen Baum fuhr und auf der Seite liegen geblieben ist. Sie musste mit Rettungsschere und -spreizer befreit werden. Dabei wurde das Fahrzeug stabilisiert.

 

 

 

 

 

 

 

Die Feuerwehr Helmbrechts ist am 23. Juli 1865 gegründet worden. Genau 150 Jahre später fand in der Johanneskirche der Jubiläums-Gottesdienst statt. Pater Mariadas Kalluri und Pfarrer Thomas Berthald leiteten den Gottesdienst der vom Gospelchor „Emotions“ aus Enchenreuth musikalisch umrahmt wurde.

 

 

 

 

 

In insgesamt 48 Unterrichtseinheiten in den Monaten Juni und Juli lernten 16 Kameraden in Fallbeispielen wichtigste Sofortmaßnahmen zur Ersten Hilfe an der Einsatzstelle und der Unterstützung des Rettungsdienstes kennen und absolvierten damit die Ausbildung zum Sanitäter.

 

 

 

 

 

August

Am 1. August brachen die Jugendgruppen der Feuerwehren aus der Umgebung zu einem gemeinsamen Ausflug auf. Das Ziel war der Freizeitpark Belantis in der Nähe von Leipzig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fun & Action gab es am 13. August am Helmbrechtser Naturfreibad. Zusammen mit dem Jugendtreff PUR wurde für Kinder aus einer großen Plane eine Wasserrutsche erstellt. Zudem durften sich die Kinder mit Strahlrohren und Wasserwerfern bewaffnen und sich damit austoben.

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist bei Altsuttenbach ein Feld mit etwa 10.000 m² Fläche in Brand geraten. Mit Hilfe einiger Tanklöschfahrzeuge und dem schnellen Handeln der eingesetzten Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

 

 

 

 

 

Der 22. August wird in die Geschichte der Helmbrechtser Feuerwehr eingehen: Gegen 7 Uhr brach in einem Anbau der alten Brauerei ein Feuer aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und offener Flammen wurde die Alarmstufe schnell von B3 auf B4 erhöht. Nur wegen der nachbarschaftlichen Hilfe umliegender Feuerwehren ist es gelungen den Brand rasch unter Kontrolle bringen zu können. Im Verlauf des Tages musste das Objekt noch mehrmals mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester abgesucht werden.

 

 

 

Nur wenige Stunden später ging ein Brandmeldeanlagenalarm eines Sägewerkes in der Rauschenhammermühle bei Schwarzenbach am Wald ein. Frühzeitig stellte sich heraus, dass es sich hierbei um eine Tatsache handeln würde. Die Flammen griffen schnell auf weitere Gebäude über, sodass das Aufgebot an Einsatzkräften massiv erhöht werden musste. Unser Tanklöschfahrzeug transportierte Löschmittel im Pendelverkehr an die Einsatzstelle. Die Besatzung des Rüstwagens lieferte Schaummittel vom Gerätehaus an die Einsatzstelle.

Nach Sonnenaufgang wurde für den Landkreis Hof der Katastrophenfall ausgerufen. Mehrere Helikopter von Polizei und Bundespolizei machten sich mit Außenlastbehältern mit einem Fassungsvermögen von je 500 Litern auf den Weg an die Einsatzstelle. Unser Tanklöschfahrzeug unterstützte dabei die Flughelfer der Feuerwehr Bayreuth bei der Löschwasserbetankung der Behälter. Als der Flugbetrieb gegen 16 Uhr eingestellt worden ist, machte sich die Besatzung auf den Weg in den Bereitstellungsraum, wo sie allerdings nicht mehr benötigt worden sind.

Am frühen Nachmittag sind unser Mehrzweckfahrzeug und der Mannschaftswagen mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert worden. Der Rüstwagen ist dann am frühen Abend wieder in die Rauschenhammermühle gefahren und hat das nicht benötigte Schaummittel wieder abgeholt. Gegen 21 Uhr traten dann die letzten Atemschutzgeräteträger die Heimreise an. Somit war der Einsatz in der Rauschenhammermühle für die Feuerwehr Helmbrechts nach 22 Stunden beendet.

 

September

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person sind wir am 16. September alarmiert worden. Zwischen Volkmannsgrün und Neudorf bei Schauenstein sind im Kreuzungsbereich zwei Fahrzeuge kollidiert und in den Straßengraben geschleudert worden. Ein Insasse wurde dabei eingeklemmt, konnte jedoch ohne technische Hilfsmittel befreit werden.

 

 

 

 

 

 

Am 25. September fand die nächste große Veranstaltung anlässlich unseres Jubiläums statt. Bei der Firma V. Fraas in der Münchberger Straße wurde eine Großübung mit der Alarmstufe B6 abgehalten. Mit dabei waren viele Feuerwehren aus den Landkreisen Hof und Kulmbach, das THW Naila sowie das Bayerische Rote Kreuz.

 

 

 

 

 

 

Der Kreisjugendleistungsmarsch wurde am 26. September bei uns in Helmbrechts abgehalten. Die Jugendgruppe aus Martinlamitz konnte dabei die wenigsten Fehler verbuchen und den Marsch gewinnen. Dahinter zwei unserer Teams und eines aus Zedtwitz. Diese vier Teams konnten sich damit für den Bezirksjugendleistungsmarsch Oberfranken in Forchheim qualifizieren.

Ein kleiner Flächenbrand an einem Waldrand bei Schlegelmühle sorgte am 30. September für einen weiteren Einsatz für die Feuerwehr. Schnell konnte der glimmende Waldboden abgelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera ist der Waldboden abschließend noch auf Glutnestern abgesucht worden.

 

 

Oktober

Zu einem etwas größerer Einsatz sind wir von der Leitstelle Bayreuth/Kulmbach in den frühen Morgenstunden des 8. Oktober angefordert worden. In Marktleugast im benachbarten Landkreis Kulmbach ist Feuer von einem brennenden Fahrzeug auf ein nebenstehendes Wohnhaus übergesprungen. Die Besatzung der Drehleiter kümmerte sich um den Löschangriff von oben, drei Trupps mit Atemschutz waren mit dem Innenangriff beschäftigt.

 

 

 

 

 

Am 10. Oktober fand in Forchheim der Bezirksjugendleistungsmarsch statt. Unsere zwei Gruppen belegten am Ende die hervorragenden Plätze vier und 19.

 

 

 

 

 

 

 

Der zweite Termin zur Abnahme der Leistungsprüfung im diesen Jahr ist für den 17. Oktober angesetzt worden. Drei Gruppen sind dafür angetreten und konnten die Leistungsprüfung ohne nennenswerte Fehler bestehen.

 

 

 

 

 

 

Mit dem Kärwatanz stand am 24. Oktober - wiederum im Bürgersaal – die letzte Jubiläumsveranstaltung auf dem Programm. Viele Bürger, Feuerwehren aus der Nachbarschaft und einige Ehrengäste folgten der Einladung, sangen und tanzten zu den Klängen der „Geschwister Kemnitzer“.

 

 

 

 

 

November

Sehr ruhig verlief der vorletzte Monat des Jahres. Außer den üblichen Alarmen von Brandmeldeanlagen, Verkehrsabsicherungen und Notfalltüröffnungen gab es keine nennenswerten Einsätze.

Am 21. November fand in unserem Gerätehaus der Wissenstest für Jugendliche aus dem Inspektionsbereich 2 vom Landkreis Hof statt. 81 Jugendliche aus 18 Feuerwehren konnten den Wissenstest mit Bravour bestehen.

 

 

 

 

Dezember

Der Feuerwehrverein lud alle aktiven und passiven Mitglieder zur Weihnachtsfeier in den Bürgersaal ein. Rund 120 Gäste folgten der Einladung. Unter ihnen auch der 1. Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Dieser hatte auch ein kleines Weihnachtsgeschenk dabei: Zusammen mit der Sparkasse Hochfranken spendiert uns die Stadt Helmbrechts die Feuerwehrverwaltungssoftware "MP Feuer".

 

 

 

 

 

 

Am Tag nach den Weihnachtsfeiertagen ging es auch noch einmal sportlich zu. Einige Kameraden nahmen an einem Hallenfußballturnier der deutsch-türkischen Gemeinde Helmbrechts in der Göbel-Halle teil.

 

 

 

 

 

 

Der letzten Einsatz des Jahres fand am Vormittag des 30. Dezember statt. Im Ortsteil Enchenreuth geriet aus unbekannter Ursache in einem Kellerraum Unrat in Flammen. Die Feuerwehren aus Enchenreuth und Gösmes konnten den Brand schnell lokalisieren und ablöschen. Zwei Atemschutztrupps aus Helmbrechts durchsuchten das Gebäude nach einer Person und weiteren Brandherden. Mit dem Überdrucklüfter der Drehleiter ist das Objekt abschließend entraucht worden.

 

 

 

Dankesworte
von Markus Richter, 1. Kommandant

Für die Einsatzbereitschaft im vergangen Jahr bei den 158 Einsätzen möchte ich mich recht herzlich bei meiner aktiven Mannschaft bedanken.

Es wurden unzählig viele Stunden geleistet zum Schutz und der Sicherheit der Helmbrechtser Bevölkerung sowie auch den umliegenden Gemeinden.

Aber nicht nur für den Einsatzdienst wurde die Freizeit für die Allgemeinheit geopfert. Auch für die vielen Ausbildungen, Übungen sowie die Wartung und Pflege von Ausrüstung, Fahrzeugen und Gerätschaften wurden sehr viele Stunden investiert.

Auch an die Familien der Feuerwehrangehörigen ein großes Dankeschön. Es ist nicht immer selbstverständlich wenn der Partner zum Einsatz muss und man wird alleine zurückgelassen.

Wir sind Tag und Nacht bereit 365 Tage im Jahr 24 Stunden für den Schutz und die Sicherheit unserer Bevölkerung. Wir arbeiten Ostern oder Weihnachten, wir rennen zum Alarm wenn unsere Kinder ihre Geburtstagsgeschenke aufmachen. Wir verpassen Grillabende, Fußballspiele und schöne Momente mit unseren Freunden und Familien, weil wir zum Einsatz müssen. Aber wir tun es freiwillig und übernehmen die Pflichtaufgabe der Stadt Helmbrechts um den Brandschutz und den technischen Hilfsdienst sicherzustellen.

„150 Jahre Feuerwehr Helmbrechts“

Das Jubiläum konnte mit vielen Veranstaltungen mit befreundeten Feuerwehren, anderen Hilfsorganisationen und auch der Bevölkerung im Jahr 2015 groß gefeiert werden.

Um so lange bestehen zu können steht die Kameradschaft an erster Stelle. Hier leistet die Vorstandschaft hervorragende Arbeit um die Kameradschaft in der Helmbrechtser Feuerwehr zu pflegen. Nur so können wir auf 93 aktive Mitglieder im Einsatzfall zu jeder Tages- und Nachtzeit zugreifen.

Der Verein investiert immer wieder in die Ausrüstung der Feuerwehr zum Schutz der Allgemeinheit. Auch hierfür mein herzlichster Dank.

Ebenfalls möchte ich mich bei der Stadt Helmbrechts, an der Spitze mit unserem ersten Bürgermeister Stefan Pöhlmann mit seinen Stadträtinnen und Stadträten bedanken, dass sie die Wichtigkeit der Feuerwehr erkennen und immer wieder in den Brandschutz und den technischen Hilfsdienst investieren.

In der Stadt Helmbrechts hat die Feuerwehr immer ein offenes Ohr für die Belange um die Sicherheit der Stadt.

Auch bei allen Firmen und Privatpersonen die alle Jahre die Helmbrechtser Feuerwehr finanziell und auch materiell unterstützen bedanke ich mich recht herzlich.

Ich wünsche Euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 und wünsche mir, dass auch in diesem Jahr die gute Kameradschaft an erster Stelle steht.

Ich hoffe dass wir bei all unseren Einsätzen immer gesund zurückkehren und immer und jederzeit effektive Hilfe leisten können.

 

Einer für Alle, Alle für Einen

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

Euer

Markus Richter
1. Kommandant

 

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Vielen Dank hierfür!

 

 
 

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Atemschutzausbildung "Brandübungshaus"
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THL - Ölsperren

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