150 Jahre Feuerwehr Helmbrechts - INFOS -

 

Einen ereignisreichen Tag erlebten die Jugendfeuerwehren aus Enchenreuth, Gösmes, Helmbrechts, Hohenberg, Kleinschwarzenbach, Lehsten, Marktleugast, Unterweißenbach und Wüstenselbitz sowie die Jugend des Bayerischen Roten Kreuzes aus Ort und Bad Steben am Pfingstwochenende beim diesjährigen 24-Stunden-Tag im Gemeindegebiet von Helmbrechts.

Bei der ersten von zwei Schauübungen in Ort beim landwirtschaftlichen Anwesen Seuchz-Wirth galt es, einen angenommenen Brand des Stalls zu löschen. Dabei musste eine teilweise längere Förderstrecke für das Löschwasser zum Übungsobjekt aufgebaut werden. Die Brandbekämpfung wurde dann von drei Seiten mit mehreren Strahlrohren vorgenommen. Außerdem mussten sechs „Verletzte“ durch das Rote Kreuz versorgt werden. Die Verletzungen sahen dabei täuschend echt aus – hier hatte ebenfalls das Rote Kreuz im Vorfeld mit dem Schminken der Verletzten-Darsteller eindrucksvoll gesorgt.

Unterstützung bei dieser Einsatzübung erhielten die Wehren außerdem von der Jugendfeuerwehr aus Schauenstein, welche ebenfalls an diesem Wochenende ihren 24-Stunden-Tag abhielt und bei dieser Großübung mit ihren beiden Löschfahrzeugen mitwirkte.

Von der Schlagkraft der Anwärter konnten sich, neben zahlreichen interessierten Zuschauern, auch Bürgermeister Stefan Pöhlmann sowie einige Stadträte überzeugen. Des Weiteren war die Landkreisführung der Feuerwehr mit Kreisbrandinspektor (KBI) Reinhard Schneider und Kreisbrandmeister (KBM) Tobias Wunner vertreten. Da die Wehren aus Hohenberg und Marktleugast mitwirkten, war ferner der Kreisbrandinspektor des Landkreises Kulmbach, Horst Tempel, Zeuge dieser eindrucksvollen Übung.

Bei der zweiten Übung wurde ebenfalls ein Brand bei der Fa. HelLaTec in Helmbrechts angenommen. Die zuerst eintreffende Helmbrechtser Wehr nahm sofort einen Löschangriff von der westlichen Seite des Gebäudes vor. Die weiteren, nachfolgenden Wehren unternahmen einen Löschangriff von der nordöstlichen Seite und bauten die Wasserversorgung aus dem Löschwasserbrunnen an der städtischen Turnhalle bis zum Übungsobjekt auf.

Wie auch bei der ersten Übung mussten mehrere „Verletzte“ durch die Feuerwehr gerettet und an das Rote Kreuz zur weiteren Versorgung  übergeben werden.

Voll des Lobes waren am Ende der beiden Schauübungen KBI Reinhard Schneider und KBM Tobias Wunner. Alles hätte hervorragend geklappt.

Neben diesen Übungen absolvierten die Jugendlichen an ihren „Feuerwachen“ in Enchenreuth, Helmbrechts, Kleinschwarzenbach und Wüstenselbitz noch mehrere weiterer Übungen, welche teilweise zuvor auch nicht bekannt waren. Diese reichten von technischen Hilfeleistungen nach beispielsweise einem Verkehrsunfall oder Rettung von Personen nach einem Bauunfall bis hin zu weiteren Brandeinsätzen bei denen sich die Betreuer auch wieder das ein oder andere Echtfeuer haben einfallen lassen, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen der Ausbildung auch einmal einen realen Löscheinsatz absolvieren zu können. Dabei wurden die angehenden Feuerwehrleute – realitätsnah - das ein oder andere Mal in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und zu Einsätzen gerufen.

Alles in allem war es auch dieses Mal wieder ein sehr gelungener Ausbildungstag, an dem alle Beteiligten neue Dinge erlernen und das bereits Erlernte trainieren konnten.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle einmal an alle Eigentümer, welche ihre Anwesen bzw. Gebäude für diese Übungszwecke zur Verfügung gestellt haben bzw. immer wieder zur Verfügung stellen.


Fr Dez 07, 2018 @20:00
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